Hilfeleistungszug

Bei schweren Verkehrsunfällen, Explosionsunglücken, Gebäudeeinstürzen und weiteren, ähnlichen Schadenslagen werden regelmäßig technische Hilfeleistungen in größerem Umfang erforderlich, so daß Personal und Ausstattung der in die Löschzüge integrierten LF bzw. HLF nicht ausreicht und der Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache 2 (HLZ 2) unterstützend zum Einsatz kommt.

Dieser Hilfeleistungszug - in anderen Städten mitunter auch Rüst- oder Unfallzug genannt - setzt sich in Thalburg seit vielen Jahren aus folgenden Fahrzeugen zusammen:

  • Rüstwagen RW 3
  • Feuerwehrkran FwK 50 sowie ein
  • Wechselladerfahrzeug WLF mit Abrollbehälter-Kran AB-Kran als sog. Kranbegleitfahrzeug

Zusätzlich zum Hilfeleistungszug rückt grundsätzlich der TE-THL aus, ein besonders für die Einsatzführung bei technischen Hilfeleistungen ausgebildeter Beamter des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes.

Tiefbauunfallzug
Als Ergänzung des Hilfeleistungszugs, insbesondere bei schweren Tiefbauunfällen mit verschütteten Personen, Einsatzsituationen im Bereich der zwischen Thalburg und Bärenwald verkehrenden U-Bahn, in Sand- und Kiesgruben, der 6 km langen unterirdischen Straßenverbindung von Thalburg nach Kieselstadt sowie bei Unfällen auf Großbaustellen können die Sonderfahrzeuge des sogenannten Tiefbauunfallzuges (TUZ 2) alarmiert werden. Dies sind

  • ein Gerätewagen Schiene (GW-Sch)
  • ein Gerätewagen mit mobilem Großventilator (GW-MGV)
  • ein Gerätewagen zum Transport der Rettungshundestaffel (GW-RHS) sowie
  • ein Abrollbehälter mit Rüstholz bzw. Abstützmaterial (AB-Rüst).

Als weitere Ergänzung kann ein spezielles Tunnellöschfahrzeug mit beidseitigen Fahrerkabinen („Janus bifronte“) eingesetzt werden, das in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehren entwickelt wurde, die auch für den Brandschutz im Montblanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien zuständig sind.

Höhenrettungsgruppe
Zur Rettung verletzter und abzustürzen drohender Personen aus großen Höhen, beispielsweise von Baukränen, Windkraftanlagen, Hochhausdächern oder dem Thalburger Fernsehturm, bei technischen Hilfeleistungen (z. B. (Ab-) Sicherungsmaßnahmen oder eilig durchzuführenden Reparaturmaßnahmen an den Fassaden besonders hoher Gebäude) sowie nicht zuletzt auch bei der Einsatzmeldung „Person droht zu springen“ wird in Thalburg die seit 1998 bestehende Höhenrettungsgruppe alarmiert, die regulär mit dem RW 3 und einem eigenen Gerätewagen ausrückt; bei Bedarf und über längere Distanzen aber auch mit den beiden Thalburger RTH zur Einsatzstelle gebracht werden kann.






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